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Forschungsansatz und Vernetzung
Nicht über die Köpfe Betroffener hinweg, sondern in den konkreten sozialen Bezügen wollen wir aktiv werden, ob es nun um Altersdiskriminierung, neue Medien oder Jugendarbeit geht. Dies charakterisiert die Arbeitsweise des Kompetenzzentrums und bestimmt die Methodenwahl.
Bei der Wahl unserer Projekte wenden wir Kriterien an, die sich mit folgenden Fragen erschliessen lassen:
| - | Thematische Ausrichtung: Inwieweit dient das Projekt der Verbesserung gesellschaftlicher Partizipationschancen? |
| - | Sprechen ausgewiesene Bedarfslagen für die Realisierung des Projekts? |
| - | Welchen Beitrag leistet das Projekt zur Regionalentwicklung? |
| - | Ist das Projekt interdisziplinär ausgerichtet oder lässt es sich interdisziplinär ausrichten? |
| - | Dient das Vorhaben dem Wissenstransfer zwischen Forschung, Lehre und Praxis? |
| - | Ist das Aufwand-Wirkungs-Verhältnis beim konkreten Projekt klar ermittelbar? |
| - | Wo bieten sich Chancen zu internationaler Zusammenarbeit? |
Bei den Forschungsprojekten kommen, je nach Ausgangslage und Fragestellung, unterschiedliche Methoden, in der Regel aus den Sozialwissenschaften, zum Einsatz. Dabei spielen quantitative Forschungsansätze ebenso eine Rolle wie qualitative. Die FHS St.Gallen verfügt über ausgewiesene Spezialkompetenzen in unterschiedlichen Forschungsbereichen, ob es nun um statistische Verfahren oder hermeneutische Zugänge geht.
Das Netzwerk Generationen dient als Plattform für den Austausch mit weiteren Interessengruppen, Fachpersonen und Organisationen. Darunter befinden sich auch verschiedene Seniorinnen- und Seniorenorganisationen wie beispielsweise der Schweizerische Seniorenrat und die Senioren Plattform Bodensee. Das Netzwerk soll helfen, Kontakte zu knüpfen und Synergien bei der Realisierung gemeinsamer Projekte zu nutzen.
Eine weitere wichtige Rolle spielt das wissenschafts-politische und wirtschaftliche Umfeld. Das Netzwerk zukunft:alter, die KTI (Förderagentur für Innovation des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie BBT), DORE (DO REsearch! Programm des Schweizerischen Nationalfonds SNF zur Förderung der angewandten Forschung an Fachhochschulen) und das Netzwerk (SAGW, vgl. auch Generationenbulletin 4/09) Generationenbeziehungen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften sind wichtige Schweizer Hauptpartner in diesem Bereich.
Im Forschungsbereich kooperiert das Kompetenzzentrum Generationen mit einer Reihe namhafter Fachhochschulen und Universitäten sowie nichthochschulischen Forschungsinstitutionen. Interdisziplinäre und internationale Kooperation kennzeichnet viele der Projekte. Unter diesen werden einige im Rahmen renommierter ausländischer Schwerpunktprogramme gefördert (z.B. EU: FRP7; D: Silqua Alter[n]s-forschungsschwerpunktprogramm BMBF; D: VW-Stiftung Schwerpunktprogramm Perspektiven des Alter[n]s).
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Letzte Aktualisierung: 02/18/2010 | 07.10 Uhr |
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| © 2010 FHS St.Gallen, Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO |
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